Reisemesse

Junge Touristiker informieren sich beim CMT-Karrieretag

Rund 500 Schulabgänger, Auszubildende, Studenten und Fachkräfte auf Jobsuche trafen sich zum Karrieretag im Rahmen der Stuttgarter Reisemesse CMT.

von Evelyn Sander, 18.01.2018, 14:18 Uhr
Welche Fortbildungen gibt es? Wo kann ich was nebenberuflich studieren? Antworten gab es an den Ständen des CMT Karrieretages.
Foto: fvw/Evelyn Sander

„Es ist schwierig im Studium, berufliche Kontakte aufzubauen“, findet die Tourismus-Studentin Felicitas Odemer. Für sie kommt der Karrieretag auf der Stuttgarter CMT gerade richtig. Geboten wurden praktische Tipps für besseres Networken, Speed Dating, Bewerbungsmappen-Check, Arbeiten und Studieren im Ausland sowie Stände, an denen sich touristische Arbeitgeber und Bildungsträger präsentierten. Fast 500 junge Touristiker nutzten den Karrieretag für einen „Blick über den Tellerrand“, freut sich Moderator Tobias Klöpf vom Young Travel Industry Club (TIC). Sein Ziel sei es, junge Menschen voran zu bringen. „Wir wollen jungen Berusfeinsteigern eine Plattform zum Vernetzen untereinander, aber auch mit Entscheidern der Branche bieten.“

Die zunehmende Vernetzung sei ein großes Thema der Zukunft, betont Michael Buller. Mit Blick auf die Herausforderungen in der künftigen Arbeitswelt ermuntert er die jungen Touristiker, flexibel zu bleiben und immer weiter zu lernen. „Grundlegende Veränderungen dauern keine 40 Jahre mehr, sondern nur noch fünf“, sagte der Vorstand des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR). Aber wie schafft man den Einstieg? „Ein guter Abschluss, breites Fachwissen, Selbstmarketing, ein großes Netzwerk, emotionale Intelligenz, gesunde Selbstreflektion, eine positive Haltung zu sich selbst sind die Schlüssel für Erfolg“, weiß Trainerin Angelika Wiesen.

Dazu stellte ASR-Vizepräsident Martin Pundt klassische Berufe im Tourismus, aber auch neue Arbeitsfelder und Schnittstellenjobs vor. Thema waren auch unterschiedliche Arbeitsweisen von Konzern und Start-ups sowie das Märchen vom perfekten Bewerber. „Keiner muss perfekt sein, er muss vor allem mit Herzblut dabei sein“, sagt Peronalleiterin Iris Wagner von Nicko Cruises und schmunzelt: „Eine eierlegende Wollmilchsau zum Knäckebrotpreis gibt es nicht.“ Und Dennis Huber ergänzt: „Perfekt sind Menschen, die zu uns passen.“ Brüche im Lebenslauf findet der Personalleiter vom Flughafen Stuttgart eher gut und er hat noch eine gute Nachricht für alle Nicht-Einser-Kandidaten: „Keiner muss heute Top-Noten haben, um Karriere zu machen“, betont Huber.

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