Reise-Blog Silicon Valley

Schon die Reiseplanung war ein Abenteuer

Jetzt geht es endlich los – die fvw reist ins Silicon Valley. Es wird sicher beeindruckend, aufregend und inspirierend. Per Reise-Blog und Facebook lassen wir Sie in den nächsten Tagen daran teilhaben. Eins können wir jetzt schon sagen: Bei der Reiseplanung mussten wir einige Hürden überwinden.

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von Sabine Pracht, 12.06.2017, 07:31 Uhr
Chefredakteur Klaus Hildebrandt und Redakteurin Sabine Pracht kurz vor dem Abflug in Hamburg.
Foto: fvw

Anfang des Jahres kam der Auftrag unserer Herausgeberin: „Fahren Sie ins Silicon Valley.“ Wow, ist meine erste Reaktion. Die Freude ist riesig. Einmal Techi-Luft bei Google, Facebook, Airbnb & Co schnuppern. Das klingt aufregend. Zu schauen, wie die Leute im Silicon Valley leben und arbeiten, an welchen Ideen sie gerade tüfteln und wo die neuen Trends entstehen.

Nach der ersten Euphorie mehren sich die Fragen: Wie organisiert man einen solchen Trip von hier aus? Wen sollen und wollen wir besuchen? Wie an Kontakte kommen, wie innovative Unternehmen finden?

Ich folgte meinem Impuls und machte mich schlau bei Leuten, von denen ich wusste oder vermutete, dass sie schon einmal dort waren. Die Antwort war immer ähnlich: „Ich habe mich einer Tour angeschlossen.“ Eine Art Pauschalreise ins Silicon Valley also? Das kam für uns nicht in Frage: zu starr, zu einfach, zu wenig investigativ. Selbst organisieren war für uns die einzige Lösung. Unsere erste Erkenntnis: Es ist harte Arbeit.

Wir sprachen jeden in der Branche an, von dem wir dachten, er habe Kontakte ins Silicon Valley. Per Telefon, per Mail, auf Messen und Branchentreffen – wir ließen kaum eine Chance aus. Es funktionierte. Wir hatten einen regelrechten Schneeball-Effekt ausgelöst und waren plötzlich mit lauter hilfsbereiten Menschen in Kontakt – wir sagen allen Helfern schon mal herzlichen Dank an dieser Stelle.

Doch nur ein Start-up-Gründer lud uns spontan ein. Trotz der mageren Ausbeute beschlossen wir, einfach die Flüge zu buchen. Unser Mut wurde belohnt. Die Agenda füllte sich zunehmend mit spannenden Terminen: Bei Trip.com, Tripping.com, Skyroam, Huami, German Accelerator, Airbnb, Facebook und Google – sowie bei Beratern und anderen Insidern. Mein Lerneffekt: Einfach machen, wird schon werden.

 
 
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