Nord- und Ostsee

Runder Tisch gegen Meeresmüll

Allein auf dem Meeresgrund der Nordsee liegen rund 600.000 Tonnen an Abfall. Das liegt auch am Tourismus. Ein „Runder Tisch Meeresmüll“ soll nun deutsche Gegenmaßnahmen besser koordinieren.

18.03.2016, 17:58 Uhr

Mit einem Runden Tisch für gemeinsame Maßnahmen wollen Bund, Länder, Wirtschaft und Verbände der Müllbelastung von Nord- und Ostsee verstärkt den Kampf ansagen. „Wir haben es sicherlich mit einem der größten Umweltprobleme unserer Zeit zu tun“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Freitag in Berlin. Bis Ende 2017 soll der „Runde Tisch Meeresmüll“ laut Ministerium „ganz konkrete Schritte“ etwa zur Abfallvermeidung einleiten. Allerdings erfordere es neben größeren Anstrengungen der Politik auch „die Kraft und Kreativität der Zivilgesellschaft“, betonte Hendricks.

Die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, fügte hinzu: „Der meiste Müll im Meer besteht aus Kunststoffen. Das Problem ist also hausgemacht und liegt an uns – was wir produzieren, kaufen, was wir wie konsumieren.“ Weltweit werden der Behörde zufolge 100 bis 140 Mio. Tonnen an Abfällen in den Meeren vermutet. Die Müllfunde in Nord- und Ostsee bestehen zu rund zwei Dritteln aus Kunststoffen. In der Nordsee dürften sich auf dem Meeresgrund 600.000 Tonnen Abfälle befinden. Sie stammen insbesondere aus Fischerei und Schifffahrt, aber auch von Tourismus- und Freizeitaktivitäten an Land. Die Müllbelastung der Ostsee geht hauptsächlich auf Tourismus und Freizeitverhalten zurück. (dpa)

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