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Der letzte Führerschein und die Touristik

Sabine Pracht und Klaus Hildebrandt besuchen auf ihrer Tour neben Internet-Größen und Reise-Start-ups auch Experten anderer Branchen. Die viel beschworene Disruption trifft einige Branchen weit härter als die Touristik.

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von Klaus Hildebrandt, 14.06.2017, 09:08 Uhr
Sabine Pracht und Klaus Hildebrandt im Gespräch mit Innovationsberater und Buchautor Mario Herger im Café Venetia in Palo Alto.
Foto: fvw

Google, Facebook sowie Airbnb und so manches Reise-Start-up stehen noch an. Am ersten Tag unserer Tour trafen wir neben dem Chef des hochinteressanten, bestens finanzierten und nun auch in Deutschland gelaunchten Reiseportals Trip.com vor allem Experten aus anderen Bereichen. Darunter eine Digitalagentur für Video-Marketing in einem Loft wie aus dem Start-up-Bilderbuch in San Francisco und eine Software-Firma, die unter anderem für McDonalds eine Plattform für die Kundenpflege (CRM) gebaut hat.

In der Reisebranche wird gerne geklagt, dass man zu wenig über den Kunden wisse (und manchmal immer noch gestritten, wem dieser eigentlich „gehört“). Aber zumindest kennt man die Gäste und Passagiere ein bisschen. McDonalds und große Händler dagegen haben keinen Schimmer, wer da so täglich in ihre Läden spaziert.

Viele Touristiker, die schon im Silicon Valley waren, sind sehr beeindruckt von der Fülle an Know-how, Kapital und dem riesigen Öko-System des Internets auf gerade mal 100 Kilometern zwischen San Francisco und San José. Zumindest ist die Reisebranche nach Jahrzehnten des Umgangs mit elektronischen Buchungen und Portalen nicht ganz unbeleckt (ob das reicht, erörtern wir an anderer Stelle). Aber es gebe einige Branchen, deren Besucher regelrecht „geflasht“ seien, sagt Buchautor – „Das Silicon Valley Mindset“ – Mario Herger, der seit 2001 in Palo Alto lebt.

 
 
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