Erpresser-Trojaner Wannacry

Cyber-Angriff beschäftigt Touristik

Die Deutsche Bahn kämpft mit den Folgen des Hacker-Angriffs: Die digitalen Anzeigetafeln werden noch für Tage gestört sein. Die fvw hat sich bei weiteren Unternehmen aus der Touristik umgehört.

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15.05.2017, 14:21 Uhr
Ein Hackerangriff legte etwa 200.000 Rechner weltweit lahm.
Foto: Getty Images

Die Folgen des Cyber-Angriffs vom Wochenende sind immer noch sichtbar: Die Deutsche Bahn gab bekannt, dass die Anzeigetafeln noch mehrere Tage gestört bleiben werden. Die Tafeln würden zuerst dort repariert, wo viele Reisende unterwegs seien, hieß es. An Bahnhöfen ohne funktionierende Anzeige sollten zusätzliche Mitarbeiter und mehr Durchsagen den Reisenden helfen. Fahrkarten-Automaten dagegen seien bis auf Einzelfälle wieder einsatzbereit.

Der Angriff vom Wochenende hatte mit dem Erpresser-Trojaner Wannacry etwa 200.000 Rechner in 150 Ländern lahmgelegt, darunter viele von Unternehmen. Ist auch die Touristik betroffen?

Bei der Reisebüro-Kooperation RTK gibt es keine Erkenntnis über mögliche Schäden durch Wannacry. „Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass bei uns irgendetwas passiert wäre. Die Daten sind sicher“, sagt Paul Hochenleitner, Bereichsleiter RTK Office und Online. Das gelte für die eigenen Systeme, die RTK in der Zentrale einsetze, ebenso wie für die Software, die die RTK den angeschlossenen Reisebüros zur Verfügung stelle. Für die IT-Systeme vor Ort sind in der Reisebüro-Kooperation die angeschlossenen Reisebüros selbst zuständig. „Wir haben aber keinerlei Anzeichen dafür, dass einer unserer Reisebüro-Partner betroffen sein könnte“, so Hochenleitner.

 
 
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